Land. Regional. Klima.

Spannender Kongress am Samstag:

Zusammen mit den Münsterlandkreisen organisiert der KV Borken am 9. April in Gescher eine Tagung zum Thema

Landwirtschaft, Regionalvermarktung, Klimaschutz                                                                                   

Veranstaltungsort: Hotel Tenbrock/“Restaurant 1905″ Hauskampstraße 12, 48712 Gescher                                               
Mehr Informationen und das genaue Programm gibt es hier

Kongress HEIMAT.LAND.GRÜN

Der Heimatkongress zum ländlichen Raum am 12. März 2016 im Haus Düsse

Ja- für uns ist das „Land“ auch Heimat. Und diese Heimat wollen wir für die kommenden Generationen erhalten. Es geht um eine aktive Zukunftsgestaltung, Wirtschaft auf dem Lande, gleichwertige Lebensverhältnisse und Teilhabechancen sowie den Erhalt natürlicher und kultureller Lebensgrundlagen.

Was ist die besondere Identität, die das Leben auf dem Land ausmacht? Mit diesem Thema wollen wir beginnen, bevor wir in vier Foren nicht nur die Zukunft der Landwirtschaft, die soziale und gesundheitliche Versorgung, Verkehr und Mobilität, sondern auch die digitale Zukunft diskutieren. Und außerdem wollen wir zeigen, was heute schon auf dem Land Gutes bewegt wird. Deswegen bieten wir einen Markt der Möglichkeiten, auf dem sich die Netzwerke austauschen können.

heimat-gruen.de/

Einen Bericht und die Ergebnisse aus dem Forum Soziale und gesundheitliche Infrastruktur lesen Sie hier.

Alles Weitere über den Kongress finden Sie unter Eindrücke vom Kongress

 

 

4. Grüne Artenschutzkonferenz

 „Rettungsanker für den Artenschutz“ am 27. Februar 2016 in Münster

Biene_by_Radka Schöne_pixelio.deDer Artenschutz bleibt weiterhin ein wichtiges politisches Thema. Wir werden sicherlich Jahre brauchen, bis die Verluste bei den einzelnen Arten wieder ausgeglichen und stabile Bestände erreicht sind.
Zum mittlerweile vierten Mal laden deshalb die münsterländischen Kreisverbände zur “Grünen Artenschutzkonferenz” ein. Auch diesmal haben wir wieder versucht ein spannendes Programm auf die Beine zu stellen und hoffen auf ähnlich guten Zuspruch wie in den letzten Jahren. Ganz besonders danken möchte ich an dieser Stelle Wilhelm Kraneburg, der einmal mehr die Fäden im Hintergrund gezogen und wieder einmal dafür gesorgt hat, dass wir kompetente Referenten gewinnen konnten.
Hier das Programm

zu Mobilität im ländlichen Raum – mit Grünen Bürgermeistern

Am 18. November 2015 fand unser Grünes Münsterlandtreffen in Telgte im KV Warendorf statt.

Im ersten Tagesordnungspunkt zur Verkehrspolitik im Münsterland stellte uns Referentin Christine Fuchs ihren gemeinnützigen Verein ‚Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Kreise und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen‘ vor, dem Telgte gerade der beigetreten ist. Wir diskutierten weitergehende Visionen für eine nachhaltige und umweltgerechte Mobilität im ländlichen Raum. Bürgermeister a.D. Lothar Mittag aus Rhede und noch Vorstandsmitglied der AGFS NRW überzeugte mit konkretem Beispiel und guten Tipps. Der kommunale gemeinnützige Verein  ist ein Bindeglied zwischen Kommunen und Land und arbeitet auf Lenkungsebene. Frau Fuchs stellte deutlich heraus, dass das Thema Verkehr natürlich ein Querschnittsthema ist: es geht hier um Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer, um Barrierefreiheit zur Inklusion, um Klimaschutz da ressourcenschonend, um Gesundheit durch Bewegung und mit E-Mobilität und Tourismus auch um einen Wirtschaftsfaktor, usw. Unsere Grünen Bürgermeister, aber auch unsere Ehrenamtlichen waren sich darin einig, wie wichtig es ist, sich als auch als kleinere Stadt zu positionieren und v.a. Fördergelder in Anspruch zu nehmen, für eine lebenswerte, nachhaltige Stadtentwicklung. Empfehlenswert sind die Filme der AGFS auf deren Internetseite http://www.agfs-nrw.de/

Wolfgang Pieper, Bürgermeister Telgte; Christine Fuchs, AGFS NRW; Maria Klein-Schmeink; Lothar Mittag, Bürgermeister a.D. Rhede

Wolfgang Pieper, Bürgermeister Telgte; Christine Fuchs, AGFS NRW; Maria Klein-Schmeink; Lothar Mittag, Bürgermeister a.D. Rhede

Weiteres Hauptthema des Treffens war die Unterbringung von Flüchtlingen in den Kommunen, wozu Wolfgang Pieper, Grüner Bürgermeister aus Telgte, berichtete. Im Oktober  sah er den Brief des StGB NRW an Bundeskanzlerin Merkel als Hilferuf der Kommunen an Bund und Land. In den Kommunen müssen die Flüchtlinge untergebracht und die Situation vor Ort so gut wie möglich bewältigt werden. Nun kommt es auf die Verantwortungsübernahme des Bundes an. Wichtig im Zusammenhang mit unserer Willkommenskultur ist eine effektive Ehrenamtskoordinierung. Josefine Paul, MdL, wies vor allem auf die Kröten hin, die Grüne Länder bei den Verhandlungen mit dem Bund schlucken mussten. Sie betonte das Interesse beider Seiten an einer Einigung. Genaue Zahlen sind auf Landesebene z.B. bei Monika Düker und Mehrdad Mostofizadeh nachzulesen.