Gefeliciteerd!

Herzlichen Glückwunsch an unsere Freundinnen und Freunde von GroenLinks. Ihr habt einen tollen Wahlkampf geführt für respektvolles Zusammenleben in einer offenen Gesellschaft, saubere Energien, soziale Gerechtigkeit. Mit Eurem Spitzenkandidaten Jesse Klaver habt Ihr Euer Ergebnis vervierfacht!
Wir freuen uns auf weiterhin gute grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Bundesumweltministerin kündigt Gutachten zur möglichen Stilllegung der Urananreicherungsanlage an

Das Bundesumweltministrium hat angekündigt, die Schließung der Urananreicherungsanlage (UAA) der Firma Urenco in Gronau zu prüfen.

Dazu erklärt die Vorsitzende der NRW-Grünen, Mona Neubaur:

„Es ist höchste Zeit, die Urananreicherung in Gronau rechtssicher zu beenden. Es ist völlig absurd, dass Deutschland einerseits aus der gefährlichen Atomenergie aussteigt, und andererseits aus Gronau den Brennstoff für Atomkraftwerke liefert. Unter anderem wird in Gronau Uran für die gefährlichen Bröckelreaktoren in Tihange produziert.“

Die GRÜNE Landtagsabgeordnete Josefine Paul aus Münster erläutert:

„Die Position des Landes ist klar und im Koalitionsvertrag geregelt: NRW will rechtssicher aussteigen aus der Uranproduktion. Das geht allerdings nur, wenn der Bund endlich tätig wird. Wir können nicht die Schließung von gefährlichen Meilern wie in Tihange fordern und zur gleichen Zeit diese Bröckelreaktoren mit Brennstoff versorgen.

Maria Klein-Schmeink erklärt dazu:

„Die Bundesregierung ist aufgefordert, den Atomausstieg jetzt endlich in allen Bereichen der Produktionskette zu vollenden. Dazu bietet die angekündigte Prüfung einen guten Anlass. Ich bin gespannt, ob die Bundesumweltministerin sich in diesem Fall gegen das Wirtschaftsministerium durchsetzen kann. Bisher ist sie von dort stets zurückgepfiffen worden.“

 

Weiterhin rufen wir dazu auf, an dem von SOFA (www.sofa-ms.de) und anderen (Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen, www.ostermarsch-gronau.de) organisierten Ostermarsch am Karfreitag, 14. April um 13 Uhr ab Bahnhof Gronau teilzunehmen!

 

Wie man in Sachen Nachhaltigkeit vor Ort etwas bewegen kann!

20161219unplasticbillerbeck1Kein Konsumartikel ist so gegenwärtig wie die Plastiktüte, trauriges Symbol unserer Wegwerfgesellschaft. Ganz unterhaltend und in Kunstaktionen werden die Billerbecker Bürgerinnen und Bürger und Geschäftsleute über „tragbare” Alternativen zur Plastiktüte informiert. Der  Abschied von der Plastiktüte hin zur Nutzung von Beuteln, Körben und Taschen beginnt in der Stadt. Jetzt.

„Unplastic“ Billerbeck geht auf eine Initiative von Aktionskünstler und Regisseur Thomas Nufer und Projektentwickler Dirk Schubert zurück.

Hier erfahrt Ihr mehr:   20161219unplasticbillerbeck2http://www.unplastic-billerbeck.de/

Münsterlandtreffen am 26. Oktober auf Burg Hülshoff

Grünes Treffen in tollem Ambiente

Unser Treffen fand am 26. Oktober in einem Saal auf Bürg Hülshoff in Havixbeck statt. Frau Dr. Rüschoff-Thale, Kultur-Dezernentin des LWL, zeigte den interessierten Grünen aus allen fünf Münsterlandkreisen Teile der Burg, auf der eine der größten deutschen Dichterinnen lebte. In einem leidenschaftlichen PPP-Vortrag stellte sie die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung vor, die die Burg und das Haus Rüschoff unterhält und an der u. a. die Kreise Borken, Coesfeld, Warendorf, die Stadt Münster, der Landschaftsverband, das Land, aber auch private Stifter beteiligt sind. Nun würden die Räume für einen Veranstaltungsbereich Literatur ausgebaut, was die Grünen begrüßen.

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Auf dem Foto im Gang der Burg Hülshoff von links: Frau Dr. Rüschoff-Thale, Kulturdezernentin LWL, Anne-Monika Spallek, Sprecherin KV Coesfeld, Maria Klein-Schmeink, MdB

Im zweiten Teil des Abends diskutierten die Politiker*innen und Ehrenamtlichen den Luftverkehr in NRW. Die Grüne Landtagsfraktion hat unter Federführung von Arndt Klocke MdL ein Gutachten zum Luftverkehr in NRW anfertigen lassen. Als Essenz dieses Gutachtens wurde ein Positionspapier erstellt. Zentrale Inhalte: Lärmschutzabgabe für Airlines, höhere Kerosinbesteuerung, kein weiterer Ausbau des Flughafens Düsseldorf u.a.. Durch den Ausbaustopp für den Düsseldorfer Airport sollen die regionalen Flughäfen in der Fläche durch die vermeintlich entstehenden Verlagerungsverkehre gestärkt werden. Können diese Verlagerungsverkehre einen entscheidenden Beitrag zur wirtschaftlichen Sanierung des FMO leisten? Sehr unwahrscheinlich, da entstehende Verlagerungsverkehre voraussichtlich nicht ausreichen würden, damit der FMO auf eine Fluggastzahl kommt, die einen nicht defizitären Betrieb ermöglichen würde (zwischen 1,5 und 2 Mio. Fluggästen bei derzeitiger Erlössituation). Hintergrund: Halbierung der Fluggäste seit 2007, Ende 2016 voraussichtlich weniger als 800.000, hohe Jahresverluste von rund 10 Mio EUR, weiterhin starke Überschuldung. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass der FMO nur bei einer dauerhaften Subventionierung überlebensfähig ist. Es wird allerdings überwiegend die Einschätzung geteilt, dass ein Flughafen wie der FMO kein Bestandteil der Daseinsvorsorge und dementsprechend eine dauerhafte Subventionierung nicht zustimmungsfähig ist.